Laut den neuesten Wetterprognosen wird am morgigen Freitag (09.01.2026) zwischen 0.00 Uhr bis 09.00 Uhr ca. 5 - 10 cm Schnellfall in der Gemeinde Meißner erwartet. Zusätzlich kann Eisregen für glatte Fahrbahnen und Gehwege sorgen. Diese Wetterprognosen waren „Früher“ normal, heute wird es über die Medien bereits als „Unwetter mit Lebensgefahr“ bezeichnet.
Der Bauhof der Gemeinde Meißner ist sensibilisiert und wird sein Möglichstes tun, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Schnee räumen und bei Glatteis streuen. Allerdings nicht wahllos, sondern nach klaren Prioritäten. Hauptverkehrsstraßen, gefährliche Steigungen, zentrale Plätze und wichtige Schulwege kommen zuerst an die Reihe. Nebenstraßen und abgelegene Gehwege folgen später. Das ist kein böser Wille der Verwaltung, sondern schlichte Realität. Kein Bauhof der Welt kann gleichzeitig überall sein. Wir bitten Sie hier um entsprechendes Verständnis.
Hierzu gibt es auch einen interessanten Artikel aus der Zeitschrift „Kommunal“.
Jeder Anlieger oder Eigentümer ist natürlich auch verpflichtet, seinen Teil dazu beizutragen. Die Gehwege bei bewohnten und unbewohnten Grundstücken sind freizuhalten und es ist dafür Sorge zu tragen, dass niemand ausrutscht.
Bitte das Auto nicht an Engstellen parken, um die Räumfahrzeuge nicht zu behindern. Falsch parkende Autos behindern auch Personen mit Kinderwagen oder Rollatoren!
Wichtig ist aber auch, bei einsetzenden Tauwetter die Straßeneinläufe frei zu halten, damit das Tauwasser abfließen kann und nicht auf der Straße verbleibt. Dort kann es dann bei wieder einsetzenden Minustemperaturen zu gefährlichen Eisflächen kommen. Auch können Sie die Feuerwehren unterstützen, indem Hydrantenkappen freigehalten werden, damit diese in einem hoffentlich nicht eintretenden Einsatzfall schnell eingreifen können.
Wenn wir alle mit dieser Situation vernünftig umgehen, unser möglichstes dazu beitragen und uns gegenseitig unterstützen, sollten wir auch diese Wetterlage meistern.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und KEINEN „Hals- und Beinbruch“…
Friedhelm Junghans, Bürgermeister