Zuwendungsbescheid für die Wanderpause Wolfterode – Ein besonderer Ort entwickelt sich weiter
Große Freude in Wolfterode: Staatssekretär Michael Ruhl vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat besuchte die Wanderpause Wolfterode und überreichte einen Zuwendungsbescheid für die Erweiterung des beliebten Rast- und Begegnungsortes. Die Zuwendung erfolgt aus dem Förderprogramm „Hessen schmeckt“.
Die Wanderpause bezeichnet sich selbst als „Vertrauensort und Wohlfühltankstelle am Premiumwanderweg P2 im schönen Frau-Holle-Land“ – und wer diesen besonderen Ort kennt, weiß, dass dies weit mehr als nur ein Slogan ist.
Von einer kleinen Idee zu einem besonderen Ort
Die Geschichte der Wanderpause begann im Jahr 2020 – mitten in der Corona-Zeit. Damals starteten Anke und Volker Herrmann ganz klein. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen das Wandern und die eigene Heimat neu für sich entdeckten, entstand direkt gegenüber ihres Wohnhauses ein Ort zum Innehalten, Ausruhen und Wohlfühlen.
Mit außerordentlichem persönlichen Engagement, viel Kreativität und immer neuen Ideen haben Anke und Volker Herrmann die Wanderpause seitdem Stück für Stück weiterentwickelt. Was klein begann, ist heute zu einem echten Erholungs- und Begegnungsort für Wanderer, Gäste und Einheimische geworden.
Nun wird das nächste Kapitel geschrieben: Die Wanderpause wird erweitert – und die Arbeiten sind bereits in vollem Gange.
Mit der Förderung aus dem Programm „Hessen schmeckt“ werden die bereits im Bau befindliche Scheune sowie drei sogenannte „Freudenhäuser“ unterstützt. In jedem dieser kleinen Häuschen können bis zu sechs Personen Platz finden.
Damit wird die Wanderpause künftig noch unabhängiger vom Wetter nutzbar. Wanderinnen und Wanderer sowie andere Gäste finden auch bei Regen oder ungemütlicher Witterung einen geschützten Platz zum Verweilen. Gleichzeitig entstehen durch die Scheune und die Freudenhäuser neue Möglichkeiten, das bisherige Angebot zu ergänzen und zusätzliche Angebote und Aktivitäten rund um die Wanderpause zu entwickeln.
Aus einer einfachen Rastmöglichkeit wächst damit Schritt für Schritt ein noch vielseitigerer Ort der Begegnung und Erholung.
Bescheidübergabe mit zahlreichen Gästen
Anlässlich dieser Weiterentwicklung kam Staatssekretär Michael Ruhl am 9. September nach Wolfterode. Nach der Begrüßung durch Inhaberin Anke Herrmann folgten die Ansprache des Staatssekretärs und die Übergabe des Zuwendungsbescheides, an der auch viele Wolfteröderinnen und Wolfteröder teilnahmen.
Neben Staatssekretär Ruhl würdigten auch Landrätin Nicole Rathgeber, Bürgermeister Friedhelm Junghans, Sabine Wilke, Geschäftsführerin des Vereins für Regionalentwicklung Werra-Meißner e. V., sowie Marco Lenarduzzi, Geschäftsführer des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land, das Projekt und das damit verbundene Engagement.
Ein Beispiel für gelebte Eigeninitiative
Bürgermeister Friedhelm Junghans hob in seinem Grußwort insbesondere die Entwicklung der Wanderpause seit ihren kleinen Anfängen im Jahr 2020 hervor. Orte wie die Wanderpause ließen sich nicht einfach durch eine Kommune planen oder verordnen. Sie entstünden dort, wo Menschen eine Idee haben, Verantwortung übernehmen und mit Herzblut und Eigeninitiative etwas schaffen.
Die Wanderpause zeige beispielhaft, was den ländlichen Raum ausmacht und wie privates Engagement zugleich einen Mehrwert für ein Dorf und die gesamte Region schaffen kann.
Mit der Scheune und den drei Freudenhäusern nimmt die nächste Entwicklungsstufe inzwischen sichtbar Gestalt an. Die Förderung aus dem Programm „Hessen schmeckt“ ist dabei nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch ein Zeichen des Vertrauens in das Projekt und vor allem in die Menschen, die dahinterstehen.
Richtspruch für die neue Scheune
Passend zum Baufortschritt durfte bei dem Termin auch eine schöne Tradition nicht fehlen: Gemeinsam mit Staatssekretär Michael Ruhl wurde der traditionelle Richtspruch des Zimmermanns gesprochen. Anschließend klang der offizielle Teil mit einer Danksagung und einem gemeinsamen Anstoßen aus.
Die Gemeinde Meißner gratuliert Anke und Volker Herrmann herzlich zum Zuwendungsbescheid und dankt ihnen für ihr außergewöhnliches Engagement.
Wir wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung, einen guten Fortgang der Bauarbeiten und vor allem viele weitere kreative Ideen.
Möge die Wanderpause auch in Zukunft das bleiben, was sie heute schon ist: ein Vertrauensort und eine echte Wohlfühltankstelle am Premiumwanderweg P2 im schönen Frau-Holle-Land.